Projekte

Journalismus

Ich habe unter anderem für SPIEGEL ONLINE, den Stern, das SZ-Magazin und Wired Germany gearbeitet. Seit Januar 2017 schreibe ich als einer von vier Autoren einmal pro Woche die preisgekrönte Medien-Kolumne Altpapier. In meiner BILDBlog-Kolumne Im Abseits geht es um Dinge, die nicht ganz so wichtig sind. Bei der Wahl zum “Journalisten des Jahres 2015” im Medium-Magazin bin ich in der Kategorie “Unterhaltung” unter die besten zehn gewählt worden. Im Jahr 2014 war ich in der Kategorie “Reporter Regional” unter den Top Ten.

Bücher

Die tote Kuh kommt morgen rein: Ein Reporter muss aufs Land

Die tote Kuh kommt morgen rein - Ralf Heimann Jörg Diehl hat für SPIEGEL ONLINE das hier geschrieben. Volker Petersen für n-tv.de das hier. Thomas Knüwer das hier. Mit Mathias Budzinski bin ich für einen WEST-ART-Beitrag am Rande von Münster über eine Wiese geirrt, eine ganze Herde Kühe immer hinterher. Während die Kamera lief, stellten die Kühe sich hinter uns auf, und ich schätze, wenn es in diesem Moment irgendwo geknallt hätte, wäre ich jetzt tot – und Mathias Budzinski vielleicht auch. Bei Thorsten Kambach und Swantje Diepenhorst im Stadtgeflüster TV haben wir so nach einer Stunde die Kamera ausgestellt und dann noch den ganzen Abend an diesem Tisch gesessen. Das war sehr toll.

Lepra-Gruppe hat sich aufgelöst: Perlen des Lokaljournalismus

Perlen des Lokaljournalismus - Ralf Heimann

Ein paar Tage, bevor das Buch im September 2015 erschien, durften Jörg und ich es bei TV Total vorstellen. Stefan Raab hat den netten Satz gesagt: “Wenn Sie ein bisschen Spaß in Ihrem Leben brauchen, dann kaufen Sie sich dieses Buch.” Danach stand es in den Amazon-Verkaufscharts auf Platz 3. Wir waren etwas baff, und das blieb dann auch erst mal so. Am Morgen des Verkaufsstarts war es bei Amazon ausverkauft, eine Woche später stand es in der Spiegel-Bestsellerliste. Etwas ausführlicher haben wir bei WDR5 in der Redezeit über die Perlen des Lokaljournalismus gesprochen. Und was sonst noch dazu erschienen ist, sammeln wir auf dieser Seite.

Bauchchirurg schneidet hervorragend ab: Perlen des Lokaljournalismus

Bauchchirurg schneidet hervorragend ab - Ralf Heimann Inzwischen haben Jörg und ich so viele Zeitungsausschnitte zusammen, dass wir damit wahrscheinlich eine Wohnung tapezieren könnten, aber wir haben uns doch erst mal für ein zweites Buch entschieden. Die Zeitungsausschnitte kommen noch immer täglich rein. In Jörgs Ordner liegen mittlerweile über 2500. Daher war die Auswahl diesmal noch etwas größer, und für meinen Geschmack ist das Buch auch noch etwas besser geworden als das erste. Wäre natürlich schön, wenn das nicht nur mein Eindruck wäre. Es hat jedenfalls ganz gut angefangen. Fünf Tage nach dem Verkaufsstart stand es in der SPIEGEL-Bestseller-Liste. Bestellen kann man es hier.

Von Süßigkeiten bekommt man Karisma: O-Töne aus dem Kinderzimmer

O-Töne aus dem Kinderzimmer - Ralf HeimannDann gibt es noch die Facebook-Gruppe über die O-Töne aus dem Kinderzimmer. Hab ich mal irgendwann angefangen zu sammeln. Mittlerweile machen ziemlich viele mit. Mark Bourichter hat in seiner STERN-Kolumne über die Gruppe geschrieben. Sebastian Fiebrig hat für Buzzfeed die 23 Sprüche rausgesucht, die ihm am besten gefallen haben. Diese Auswahl hier ist bei Netmoms erschienen, diese hier im Magazin Familie.de, und diese hier habe ich auch noch gefunden. Ich selbst habe aus den besten Zitaten ein Buch gemacht. Oben ist es zu sehen, und hier kann man es kaufen.

Gefühlte Wahrheit: Unser Leben in unterhaltsamen Dialogen

Gefühlte Wahrheit - Mitarbeit: Ralf Heimann

Ungefähr einmal im Monat schicke ich dem Magazin der Süddeutschen Zeitung Beiträge für die Rubriken “Die drei großen Lügen” und “Gefühlte Wahrheit“. Als ich das Ende 2014 zum ersten Mal versuchte, dachte ich: Das kann ja wohl nicht so schwer sein. Mittlerweile bin ich von diesem Gedanken wieder runter. Es ist von allen Tätigkeiten, mit denen ich Geld verdiene, wahrscheinlich die anstrengendste, andererseits aber auch die schönste, denn es hat immer etwas von einer Schatzsuche, wenn man eine Idee gefunden hat, die dann auch noch funktioniert. Man möchte die Schaufel in die Luft werfen. Marc Baumann, Wolfgang Luef, Till Krause und Max Fellmann haben aus den Gefühlten Wahrheiten im SZ-Magazin ein Buch gemacht, und ich freue mich sehr, dass einige Beiträge von mir dabei sind. Dieses Buch bekommt man hier.

Hier ist alles Banane – Erich Honeckers geheime Tagebücher 1994 – 2015

Erich Honeckers Tagebücher - Ralf HeimannIm Sommer 2015 sprachen Daniel Wichmann und ich über Margot Honecker. Uns war wieder eingefallen, dass sie noch lebte oder leben musste, und wir stellten uns vor wie sie morgens am Computer sitzt, den Browser öffnet, sich einen Überblick über die Nachrichtenlage in Westdeutschland verschafft und danach erst mal ein Schnäpschen braucht. Wir malten uns alles aus, bis wir uns sicher waren, dass sie die ganzen Jahre unmöglich alleine in ihrem Reihenhaus überlebt haben konnte. Erich musste also noch da sein. So begannen unsere Recherchen, und irgendwann stießen wir auf die Tagebücher, die zwei Wochen vor Erich Honeckers 104. Geburtstag veröffentlicht wurden. Der STERN berichtete natürlich als Erstes über die Entdeckung. Und weil sich in der Bevölkerung hartnäckig das Gerücht hielt, es könnte sich hier um einen Betrug handeln, schrieb schließlich auch der SPIEGEL über die Honecker-Tagebücher, und das nahm die Süddeutsche Zeitung zum Anlass für einen Beitrag. Buch und Hörbuch kann man hier kaufen. Die Lieferzeit beträgt zwei bis vier Jahre.

Im Netz

Wir schicken wen – Stilblüten aus der Zeitung

Alles, was bei der Zeitung so schiefgehen kann. Meedia schrieb das hier. Tobias Gillen für Basic Thinking das hier. Petra Schwegler für die Werben & Verkaufen das. Und bei Stefan Raab war ich mit dem Kram auch.

Lesungen und Vorträge

Wenn ich darf, lese ich Texte vor, wie hier beim Hate-Slam des Nordbayerischen Kuriers zusammen mit Christian Jakubetz. Außerdem gebe ich Schreib-Seminare und halte Vorträge. Beim Reporter-Forum 2015 zum Beispiel darüber, wie man richtig Fehler macht.

TEDx Münster

18 Minuten Zeit, eine Idee zu erklären. Eine Idee, die etwas verändert, im Kleinen, im Großen und manchmal sogar die Welt. Das ist der Gedanke hinter der TED-Konferenz und dem regionalen Ableger TEDx. Seit Februar 2016 bin ich im Organisationsteam der TEDx Münster. Ich habe sogar einen Titel: Chief Storyteller. Geld bekommen weder die Redner noch die Veranstalter. Im Juni 2015 habe ich hier, damals noch als Teilnehmer, über die Konferenz geschrieben.

Unfreiwillige Projekte

In Neuenkirchen ist vor ein paar Jahren ein Blumenkübel umgefallen.